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Schleizer Dreieck 2010

# 1 Harald Kitsch, E.B.R 1190 RR-B - Sound of Thunder Sieg

Es war eines dieser Wochenenden an denen Du Dir den Ar### abarbeitest -am Ende schafft du dein Ziel und dann bist zu müde zum feiern (-:

Es begann damit, daß wir nur Samstag und Sonntag Tracktime hatten und das uns der Wetterbericht Regen / Sonne / Regen /Sonne / Regen / Sonne / etc. versprach. Wir hatten immer noch kein Regensetup für das EBR Superbike, also war Punkt 1. auf der Liste. Regensetup ausfahren. Punkt 2. war in der Sound of Thunder die Poleposition zu holen, 3. das Rennen gewinnen und 4. die schnellste Runde der Veranstaltung zu fahren, so nah als möglich an die IDM Zeiten heran.

Das Schleizer Dreieck ist ein echter “Männerkurs” mit blinden Ecken hinter der Kuppe unter Vollgas. Du brauchst jede Menge Streckenerfahrung und Tracktime am jeweiligen Wochenende. Die richtig schnelle Linie zu finden ist genauso eine Herausforderung wie das Bike untenzuhalten wenn es ohne Traktions- und Wheeliekontrolle aus den engen Ecken herausgeht und Du brauchst Wettbewerber mit denen du dich draussen auf der Strecke matchen kannst. Um zusätzliche Streckenzeit zu bekommen und in der Hoffnung einige schnelle Jungs zu treffen schrieben wir Harald noch bei den IRRC Rennen ein.

Frühmorgens setzten wir in der Sound of Thunder im Trockenen eine Polezeit und fühlten uns unter den dunklen Wolken ersteinmal etwas wohler. Später war dann der Regen mit uns und schnell hatte Harald ein gutes Setup für das B Bike (das mit den 1125RR Kühlern) gefunden. Nun nach einem halben Tag und einem der SoT Bikes auf Trocken- und einem auf Naßsetup scheint alles cool und unter Kontrolle. Nichts im Rennsport ist so beständig wie die Veränderung und nichts so sicher wie die nächste Komplikation...

Das Samstags IRRC Rennen beendete Harald als Dritter nach einigen Überrundungsproblemen. Wissend das wir hier für den möglichen Sound of Thundersieg am Sonntag angetreten sind war er sehr materialschonend unterwegs, setzte dabei mit 1.29 die schnellste Renrunde aller Klassen an diesem Wochenende, war dennoch nicht zufrieden: “Aus den langsamen Ecken raus sitze ich auf dem Tankcover um das Motorad untenzuhalten, wenn ich das Gas ganz aufmachen könnte dann ginge es noch deutlich schneller” erzählte er nach dem Rennen.

Soweit, so gut! Und nun startet der unfreundliche Teil der Veranstaltung. Harald ist raus zum 2. Zeittraining der SoT und nach 3 Runden zeigen die Streckenposten schwarze Flagge für die # 1. Sofortiger Besuch bei Racecontrol klärt uns auf, das an diesem Wochenende offizielle Messungen des Umweltamtes laufen zur Einhaltung der Lärmvorschriften und wir haben 5 dB zuviel.

Was wir jetzt bräuchten wäre unser “Assenspezial superleise Auspuffsystem”, das liegt aber 450 km weit weg bei M-TeK Engineering. Um sicher zu sein das Rennen am Sonntag nicht wegen eines Lärmprotests zu verlieren müsste einer losfahren den Auspuff holen. Inzwischen, so der Plan, werden wir einen Akrapowitsch dB Eater in den EBR Auspuff der 1190 RR-B implantieren. Im nächsten Training dauert es dann nur 2 Runden bis zur schwarzen Flagge, Racecontrol: 2dB zu viel. Vielleicht hat sich die Windrichtung geändert, denn nun hat Robin mit der Buell XBR ebenfalls schwarze Flagge wegen Lärm bekommen. Lange Gesichter...

Es ist ein Desaster, du hast einige der schnellsten Bikes auf der Strecke aber die sind zu laut, deine Fahrer brauchen jede Minute Training aber sitzen nur rum. Als erstes müssen wir den Standort dieses Mikrophons finden, dann muss ein kleinerer dB Eater in der 1190 RR verbaut werden, die XB mit dem Micronauspuff muß vom Gas gehen wenn wir wissen wo gemessen wird und jemand muss sofort losfahren den Auspuff für die 1190 RR holen.

Wir bekommen einen Tip und finden das Zivilfahrzeug mit einem Dreibein auf dem Dach am Ende der Start/Zielgerade, mitten in einem Feld. Wir verbauen den kleineren dB Eater (danke Frank von Sport Evolution) und mit dem Wissen über die Position der Messstelle war ein weiterer Turn für Harald möglich. Aber all dieser Ärger ist natürlich keine wirkliche Hilfe für die Fahrer ihren Rhytmus für wirklich schnelle Runden zu finden. Nachts um 11.00 Uhr, 900 Km später erreicht der Auspuff das Fahrelager - als Option im Kampf um einen weiteren Sound of Thundersieg.

Der Sonntagmorgen zeigt klar das wir es wieder mit halbstündig wechselnden Wetterbedingungen zu tun haben werden. Wir entscheiden uns heute recht unauffällig zu verhalten und im Warmup nur ein paar Runden zum Shakedown des “A” Trockenbikes (1190 RR-B) zu drehen, Harald kommt nach 5 Runden zurück, ein schneller Check der Temperaturen -alles gut. Der Start/Zielbereich in Schleiz liegt einge hundert Meter vom Fahrerlager entfernt, Harald fuhr das Motorrad zurück und angekommen ist das Laufgeräusch plötzlich lauter als üblich. Weitere Untersuchungen zeigen feine Metallpartikel im Öl. Der Motor war die ganze Saison gelaufen, keine Überraschung das dieser Moment kommt, trotzdem schlechtes Timing an diesem Wochenende an dem wir wegen der Wetterbedingungen beide Bikes brauchen.

Wir haben die beiden letzten Rennen des Wochenendes erwischt, 18.00, erst Harald dann Robin. Sehr dunkle Wolken stehen über der Strecke und als Harald in die Startposition zum 7. Sound of Thunder Rennen der Saison 2010 geht fallen die ersten leichten Tropfen. Bei Grün verliert Harald einige Plätze aber einige Ecken weiter liegt er schon wieder in Führung. Wissend das einge der Starter auf Intermediates unterwegs sind dreht Harald auf Slicks von der ersten Minute an voll auf um eine mögliche grosse Distanz zwischen ihn und das resliche Feld zu legen, falls es stärker zu regnen beginnt will er ein Polster haben. Jetzt spielt er all seine jahrzehntelangen Erfahrungen aus, während die anderen Fahrer wegen der Regentropfen auf dem Visier unsicher über die Streckenbedingungen sind, fliegt Harald um die Strecke nahe an seiner Bestzeit des Wochenendes. Dann fängt es an richtig zu regnen und bei halber Renndistanz, nachdem Harald als Führender die Ziellinie überquert hat bricht die Rennleitung das Rennen ab. Wieder Sieg für Harald Kitsch in der Sound of Thunder.

 

# 489 Robin Taborsky, Buell XB-R - Pro BEARS 4..

Inzwischen war das Team unter vollem Alarm an Robins XBR zu Gange. Die Sekundärübersetzung hatten wir nur einmal, also sind nicht nur die Räder sondern auch das hintere Pulley zu wechseln. Auf dem Schleizer Dreieck ist es, wie bei vielen dieser Naturstrecken so, daß auf dem einen Streckenteil schönster Sonnenschein ist und es 1 Km weiter regnet. So wissen wir bis zu den letzten Minuten nicht sicher ob wir, auch wenn an Start / Ziel Regentropfen in der Luft sind, wirklich auf Regen gehen sollen. Harald können wir, da man ihn weit von unserem Standort enfernt vo der Strecke geleitet hat, nicht fragen. Ein befreundeter SoT Ducatifahrer meint: “Ich sag nix, da draussen sind noch ein paar trockene Flecken”. Die Rennleitung erklärt “Wetrace”, nun ist klar das dieses Rennen nicht abgebrochen wird sollte es stärker regnen.

Wir haben keine Intermediates, also ist die sichere Entscheidung Regenreifen, auch auf die Gefahr hin sie zu ruinieren. Zeit mit Robin über seine Erfahrungen mit Regenreifen zu sprechen, er meint: “die sind Null”. Wunderbar das 2 Minuten vor Rennbeginn herauszufinden (ja wir hatten eine sehr trockene Saison bis zu diesem Tag....). Was folgt ist ein kurzes Briefing über Regenreifen (vertrau mir jetzt einfach, Du kannst all das was die Führenden machen) und der Warnung vor dem enthusiastischen Moment kurz bevor man abfliegt wenn man denkt mit Regenreifen ist einfach alles möglich (ist es nicht). Robin ist ein intelligenter junger Fahrer er wird diese Situation meistern.

Bis dahin war es auch für ihn kein einfaches Wochenende. Das Schleizer Dreieck ist eine Strecke da brauchst du Erfahrung und und grosse haarige... (ihr wisst schon) um schnell zu sein. Der alte XBR Stoßstangenmotor ist nicht die “Waffe” von der du träumst um diese Ducatis zu schlagen die in der 2010 Pro BEARS Serie am Start sind. Robin war niemals vorher auf dem Dreieck, also versuchte er sich mit dem Onboardvideo von IDM Fahrer Stefan Nebel auf KTM RC8 und 3 Runden im VW Golf am Freitagabend vorzubereiten. Nicht viel wenn Du 3 Qualyturns und ein Warmup vor dem Rennen hast. Samstagmittag dann, Robin hat einmal mehr Pole, bevor er dann am Nachmittag die schwarze Flagge wegen Lautstärke sieht (1 dB).

In der ganzen Hektik um den Auspuff des Superbikes hatte niemand Robin gefragt ob die Bridgestonereifen nicht ein Update benötigen nachdem sie das Rennen in Most und einen weiteren Trainingstag hinter sich hatten. Robin fragt eigentlich nie nach neuen Reifen, das ist seine Art sehr respektvoll mit den Resourchen des Teams umzugehen und speziell dieser Satz sah noch sehr gut aus. Im letzten Zeittraining versucht er dann die verlorene Poleposition zurückzukämpfen und landet im Kiesbett, Nichts passiert, schlimm wäre es gewesen wenn er es nicht versucht hätte... (-: Aber Moral 1. des Wochenendes: wenn Du extra hart pushst sei Dir sicher das die Reifen das können

Moral 2. folgte im Rennen: kenne Deine Wettbewerber. 

Das Pro BEARS Rennen wird an diesem Tag zusammen mit der Pro Thunder gefahren. Robin hat einen guten Start und geht als 7. beider Klassen in die erste Kurve. Nun fängt es so richtig an zu regnen aber er findet sich von Runde zu Runde besser mit den Regenreifen zurecht und fährt mit einer Gruppe ein Stück hinter den Führenden. 2 Runden vor Schluß liegt er auf Platz 3 der Pro BEARS Wertung und hat eine Triumph Speedtriple hinter sich. Es ist klar zu sehen das Robin kein Risiko eingeht und so schnell fährt wie er muß, die Führenden kann er aus eigener Kraft nicht mehr erreichen und die Startnummer # 498 Triumph hinter ihm versteht er nicht als Bedrohung. Es ist noch eine halbe Runde zu fahren als die Triumph an Robin vorbeigeht. Mit dem sicheren Podium im Hinterkopf entscheidet sich Robin nicht zurückzuschlagen, von der Boxenmauer sieht es so aus als wäre es eine leicht lösbare Aufgabe, aber er versucht es nicht. Das ganze Wochenende war er deutlich vor der Triumph, warum ein Risiko eingehen gegen einen Starter aus der Pro Thunder? Weil er in den Pro Bears als Gaststarter eingeschrieben war..... so warf Robin das Podium weg und lernte wieder etwas Neues.

Er war stocksauer (schaut Euch sein Gesicht auf den Bildern an) über seinen Fehler und das Team hatte eine gute Zeit ihn hochzunehmen mit Ideen wie der ein Poster für ihn zu drucken mit den Silhouetten der Gegner.

Haralds Kommentar: “Ich habe ja auch Riesenprobleme mir die ganzen Leute da draussen auf der Strecke zu merken, ich versuche einfach immer ganz vorne zu fahren, dann passiert sowas nicht.”

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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