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Die Zukunft des Toplevel Clubsportracings

Das Erik Buell Racing 1190 RR-B Superbike dominiert wenige Monate nach dem ersten Rollout die Sound of Thunder.

Nachdem H-D die Entscheidung getroffen hatte die Buellfabrik in East Troy / Wisconsin zu schliessen sagten viele Leute, ok das ist das Ende für Erik Buell und seinen Traum das ultimative amerikanische Sportbike zu bauen. Speziell in den USA glauben viele Sportbikefans sowieso das ein Gixxer, R1 oder die anderen 4 Zylinder Reihenmotoren die wirklichen Sportbikes sind und nur eine kleine Minderheit von wirklichen Enthusiasten zeigen Passion für Marken wie Ducati, KTM, Aprilia, MV Agusta or Buell. Also gab Ende 2009 niemand etwas für die Idee das eines von Eriks Bikes jemals wieder an einer offenen Rennserie erfolgreich teilnehmen würde. Heute, Anfang Juli 2010, 4 Monate nach dem ersten Rollout, dominiert das Erik Buell Racing 1190RR-B Superbike die Sound of Thunderserie wie kein Motorrad zuvor und führt zur Halbzeit die Tabelle mit 150 von 150 möglichen Punkten an.

Es war einige Tage vor Weihnachten 2009 als Pegasusraceteambesitzer Thomas Wanner und Teammanager Jens Krüper sich entschieden Flagge zu zeigen und zwei 1190 RR-B Superbikes bei Erik Buell Racing zu bestellen . Alle Beteiligten wussten welche Entwicklungsarbeit in dem Projekt steckte, aber das Bike wurde nie ausreichend auf der Rennstrecke getestet und ein grosses Risiko blieb das die Motorräder, sollten sie nicht richtig behandelt und verstanden werden, scheitern würden. Das Team musste sich in den folgenden Monaten einigen Herausforderungen stellen, aber die Performance spricht für sich selbst und ist das Ergebnis einer perfekten Teamleistung, nicht ein einziges Mal ist Fahrer oder Bike, wegen eines technischen Fehlers ausgefallen.

Fahrer Harald Kitsch in Zusammenarbeit mit Motoringenieur Alex Kucis, Chefmechaniker Christian Hoffmann und die Teammitglieder haben einen hervorragenden Job gemacht immer darauf bedacht das Motorrad ins Ziel zu bringen und trotzdem Fortschritte zu erzielen. Es wurde sehr früh sichtbar, daß Harald und die 1190 RR-B in einer eigenen Klasse unterwegs sind, weit in Front vor den Mitbewerbern in der Sound of Thunder. Also begann das Team die Rundenzeiten mit denen anderer Serien zu vergleichen. Eine erste Idee gab der Wettbewerb bei den Masters of Speed, wo Harald mit den Superbikes wie z.B. der BMW S 1000 RR und den Gixxern unterwegs war. Einige Wochen vorher, beim Rollout in Alcarras / Spanien war er mit einigene australischenen Superbiker aus der IDM innerhalb einer Sekunde, später in Assen holte er Pole im Trockenen gegen einige wirkliche Assenspezialisten.

Dann endlich kam das Team zum Festival Italia nach Oschersleben mit dem Ziel, abgesehen davon die beiden SoT Rennen zu gewinnen, im Hinterkopf die magische 1:30er Rundenzeit zu brechen. 8 Wochen vorher bei einem freien Training, fuhr Harald das Bike erstmals unter 1:32 auf alten Reifen, dann später nach mehr Erfahrung mit den aktuellen Dunlopreifen, sagte Harald das eine hohe 1:29.in Oschersleben möglich sein sollte wenn alles passte.

Es passte dann am 27. Juni beim Festival Italia als er im Rennen 5 zur Sound of Thunder mit der Erik Buell Racing 1190 RR-B eine Rundenzeit von 1:29.733 in den Asphalt brannte. Niemals war eine Buell schneller dort, wahrscheinlich war niemals ein V-Twin ohne Traktionskontrolle schneller als 1:30 in Oschersleben.

Fakt ist, daß mit dieser Rundenzeit Harald und das Bike im Mittelfeld des IDM Rennens in Oschersleben 3 Wochen vorher unterwegs gewesen wäre, in einem Feld mit Werksmotorrädern die mit neuester Elektronik ausgerüstet sind um richtig schnell zu sein. Harald Kitsch, ehemaliger IDM Fahrer und 2009er Sound of Thunderchampion auf einer KTM RC 8, kommentierte seine Rundenzeit so: “Ich denke die 1190 RR-B is jetzt auf dem Level der KTM and Ducati Werksmaschinen die in der IDM eingesetzt werden. Wenn du einen dieser jungen schnellen Fahrer auf die Buell setzt, die 35 Kg leichter und 30cm kleiner sind als ich, dann sollte eine 1.27er Rundenzeit möglich sein”.

Ganz nebenbei, wenn man sich anschaut wie nah die 1190 RR-B zur unvollendet gebliebenen 2011er Buell Barracuda Strassenmaschine ist, dann kannst du wirklich wütend werden. Wenn man sich überlegt daß Buell ein echtes Überfliegerbike in der Pipeline hatte als H-D den Laden dicht gemacht hat, dann kannst du nur den Kopf schütteln und dich ärgern das dieses aussergewöhnliche Bike ein nicht homologierter Prototyp ist. Wo also geht die Reise hin?

Der Rennbetrieb mit V-Twins und anderer exotischer Sportbikes, homologiert oder nicht, erfordert weitergehende Passion und Verständnis. Die Herausforderung diese speziellen Motorräder zu racen basiert u.a. auf einem sehr gesunden Elitestreben. Warum sollen wir gegen Billigbikes, wie den 4 Zylinderreihenmotoren fahren wenn unsere Passion den Enthusiastenmotorrädern vom Schlage einer Buell, Ducati, MV Agusta, Aprilia, KTM gilt?

Die finanzielle Situation im Motorsport ist sehr schwierig in diesen Tagen. Ohne engagierte Fahrer, Teambesitzer, Sammler und andere Enthusiasten ist Clubsportracing auf hohem Level nicht vorstellbar. Der Unterhalt eines Pascal Picotte oder Steve Martin Ducati Superbike in einer aktuellen Rennserie ist ein solcher Akt echter Passion und du bist nur bereit so etwas zu machen wenn dir der Rahmen aussen herum passt. Würdest du, als passionierter Sammler, deine Desmosedici gegen eine Fireblade antreten lassen? Wo ist die Plattform für ambitionierte Einzelstücke oder die Kleinserien, wo ein Platz für Aprilia RSV4, die Kalex AV1, eine Vyrus oder eine Buell 1190RR-B? Wo würde John Britten heute eine adäquate Serie finden um sein Bike zu racen?

Es ist Zeit die Kräfte zu bündeln, es ist Zeit die B.E.A.R.S. zurückzubringen. Wir benötigen eine fokussierte Eliteklasse des Clubsportracings.

Die B.E.A.R.S (British-European-American-Race-Series) hat seinen Beginn Anfang der 80 er Jahre als Antwort auf die donminierenden 4 Zylinderreihenmotoren aus Japan. Die Idee war so brilliant wie simpel: Warum sollen wir mit Motorrädern um die Wette fahren die wir nicht mögen?

Wie klingt das? Eine neue Rennserie die eine überspannende Plattform bildet für kraftvolle Liebhaber- und und Sammlerbikes aus Europe und USA, nicht nur Twins , sondern auch für RSV4, Desmosedici, MV Agusta, Benellis, Triumph and BMW (nicht für die S 1000 RR deren inflationäres Auftreten sie bald in eine Reihe mit ihren japanischen Schwestern stellt).

Eine Rennserie welche die exklusivsten, faszinierensten und interessantesten Motorräder präsentiert. Einzigartiger Motorsport der in technischer Hinsicht das Maximale erlaubt und das nur Fahrer/Motorradkombinationen mit Zusatzgewicht belastet die allzu dominant unterwegs sind. Spezielle Regeln, wie z.B. die auf 1-8 plazierten des ersten Rennens zum zweiten Rennen an das Ende des Feldes zu stellen, garantiert interessanten, ausgewogenen Motorsport.

Für die Motorradbesitzer, Industrie und Sponsoren kann diese Rennserie eine qualitativ hochwertige Plattform sein Motorräder und Geschäftspartner zu präsentieren. Eine ordentliche Mediendeckung, vor allen Dingen per Internet, inclusive Live- oder für den Beginn Videostreams, muss sichergestellt sein.

Die neuen BEARS, schnell, performant und exklusiv, die hochwertige Plattform für Motorrad Enthusiasten.

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